Montag , 23 März 2026
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Redebeitrag des APC auf der Solidaritätskundgebung mit dem Iran am14. März 2026

Liebe Freundinnen und Freunde,

Zwei Wochen sind seit dem Beginn der israelischen und US-amerikanischen Aggression gegen den Iran vergangen. Und der Iran steht, der Iran kämpft, und die Aggression kommt auch die Aggressoren teuer zu stehen.

Ziel dieser Aggression der neuen Faschisten ist nicht nur das iranische Volk, der iranische Staat, die iranischen Streitkräften sondern die gesamte Region. Die gesamte Region soll gebrochen und unter die absolute Kontrolle der Imperialisten gebracht werden, als Teil ihrer größenwahnsinnigen Träume von globaler Hegemonie.

Sie bemühen sich nicht einmal selbst, das zu verhüllen. Der US-Präsident bringt die Ziele und die Denkweise der USA, und in weiterer Folge der transatlantischen Allianz, sehr deutlich zum Ausdruck. Er kann seinen europäischen Verbündeten peinlich sein, doch sie ziehen am Ende in den kolonialen Krieg mit; mit unterschiedlichen Vorwänden und in unterschiedlichen Funktionen.

Heute ist Schluss mit den Lügen über Freiheit, Demokratie und Menschenrecht, die üblicherweise als Vorwand für Aggression, Mord und koloniale Eroberungen verwendet wurden. Heute geht es offen um die imperialen Interessen. Der US-Präsident bezeichnet bereits den gesamten Iran als „Nation von Hass und Terror“. Das ist ähnlich, wie die Zionisten (und hier meine ich jeden Zionisten, links oder rechts, mit dem man diskutiert) den Genozid an den Palästinenser:innen und den Mord an Kindern damit rechtfertigen, dass diese den Hass auf Israel mit der Muttermilch eingesaugt hätten. Es geht also um Vernichtung. Um Reduzierung der Menschen auf Wasser und Brot, und Dankbarkeit fürs bloße Amlebenbleiben.

Das ist die imperialistische Kriegsführung:

Maximale Gewalt, um abzuschrecken. Um die Bevölkerung zu terrorisieren. Um Exempel zu setzen.

Nach ihrer Logik ist die Bedingung des Friedens, dass der Gegner keine wirksamen Waffen hat, und sich ihrem Willen komplett unterordnet.

Hat der Gegner Waffen und wehrt sich damit, so rächen sich die Aggressoren an der Zivilbevölkerung. Mit Massenmord, Aushungern, Zerstörung der Lebensgrundlagen. Sie erhoffen sich damit, dass die kampfmüde Bevölkerung sich gegen die Verteidiger richtet. Das ist nichts als Terrorismus in großem Maßstab.

Der Genozid von Gaza ist das Vorbild der neuen Kriegsführung. Gaza war der technische Test und hat einen Paradigmenwechsel in der internationalen Politik herbeigeführt.

Die Transatlantische Allianz und ihr zionistischer Vorposten sind somit eine Gefahr für die ganze Welt.

Diese Gefahr erinnert an jene des damaligen Nazi-Deutschland, allerdings hat sich seitdem technologisch einiges verändert, und nicht nur technologisch.

Die Aggressoren verbinden ihre imperialen Ambitionen mit biblischen Mythen und messianischen Phantasien.

Der Verbrecher von Tel Aviv, Benjamin Natanyahu spricht bereits vom „neuen Königreich“, er sieht den Messias kommen. Der US-Präsident übertrifft jede Beschreibung, aber seine Entourage meint, er spricht direkt mit Gott. Religiöse Mythen und Rassentheorien gehen Hand in Hand.

Mit solchen Fanatikern und Perversen haben wir, hat die Welt heute zu tun. Das sind aber gefährliche Fanatiker, die über die modernsten Waffen verfügen. Wir haben zu tun mit der Technologie des dritten Millenniums, im Dienste von Ideologien, die aus dem ersten Millennium, stammen.

Das Groß-Israel, oder laut Natanjahu „das neue Reich“, von dem sie träumen, hat Jerusalem in seinem Zentrum.

Und das trifft sich gut. Denn die Befreiung Jerusalems und Palästinas vom Zionismus ist auch das Herz des anti-kolonialen Kampfes der Region. Es gibt nun entweder das Groß-Israel, das neue Reich der Faschisten, oder ein würdiges Leben für die Völker der Region in Gleichheit und Souveränität.  

Der Iran steht heute als beinahe letzter Verteidigungswall im Schutze aller Völker der Region und in weiterer Folge der Mehrheit der Weltbevölkerung.

Der Kampf gegen die transatlantische Allianz und ihren zionistischen Vorposten verlangt, wie der damalige Kampf gegen den Faschismus, eine Vereinigung aller Kräfte über interne Differenzen und Nebenwidersprüche hinweg.

Gestern haben wir den letzten Freitag Ramadans, die heilige Nacht ليلة القدر،  und den Jerusalem-Tag gefeiert. Das ist ein Anlass, unserer vielen Märtyrer und Märtyrerinnen auf diesem langen Weg zur Befreiung zu gedenken. Dazu passen zum Abschluss die Worte vom Hussein, dem großen Märtyrer: Uns wurde zur Wahl gestellt, es ist entweder das Schwert oder die Erniedrigung. Und es liegt uns fern, die Erniedrigung hinzunehmen.

هيهات منا الذلة!

Nieder mit dem transatlantischen Imperialismus!

Nieder mit dem Faschismus!

Nieder mit dem Zionismus!

Hoch die Internationale Solidarität!

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