Montag , 8 Juni 2026
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Redebeitrag des APC an der Solidaritätskundgebung mit dem Iran, 01.03.206 am Wiener Stephansplatz

Liebe Freundinnen und Freunde,
Wir stehen heute hier als freie und freiheitsliebende Menschen, wie alle Menschen mit Anstand und Selbstachtung, um die israelische und US-amerikanische Aggression zu verurteilen und bedingungslose Solidarität auszudrücken: mit der Islamischen Republik Iran, mit dem iranischen Volk, mit der iranischen Armee, im Kampf gegen diese imperialistische Aggression.
In diesem Kampf, den die Islamische Republik führt in Verteidigung aller Völker der Region, ihrer Freiheit, ihrer Souveränität und ihrer Zukunft.

Wir leben in einer Zeit, wo internationale Gesetze und Konventionen, wo Anstand und Moral, wo die Menschlichkeit selbst von den Mächtigen mit Füßen getreten werden, um die imperiale Hegemonie wiederherzustellen und diese zu verewigen.

Auch hier in Österreich verspüren wir bereits diese Verschiebung der Wahrnehmung vom internationalen Recht und überhaupt vom Menschenrecht.
In dieser Konfrontation kommt die Rolle Israels als Vorposten des Imperialismus sowie die Rollen der Kollaborationsregime in der Region sehr deutlich zur Geltung. Ziel der Feinde ist, den großen Widerstandsposten, den Iran, zu brechen, um dort den Prozess der Zersetzung von Gesellschaft und Staat und der Einsetzung von Kollaborationsregime fortzusetzen, genau wie wir es in anderen Teilen der Region erlebt haben.
In der Welt von Trump und Netanyahu gilt maximale Gewalt. Eine maximale Gewalt, die umso brutaler und unverschämter wird, wenn ihr keine Gegengewalt entgegengesetzt wird. Das Ziel dieser Gewalt ist, den Willen der Menschen zu brechen, sie unterwürfig, mit Tieren vergleichbar, zu machen, und ihr Leben und ihre Zukunft nach den Bedürfnissen und der Interessen der Mächtigen zu gestalten.

Akzeptiert man das, so akzeptiert man diese Vertierung. Im Widerstand gegen Willkür und die Arroganz der Starken kommt der Mensch in uns zum Ausdruck. Nur mit Widerstand, nur mit dem großen NEIN ist der Mensch als solches möglich. Wir stehen heute hier, um in erster Linie unser Mensch-Sein zu verteidigen.

Der Feind, der Hauptwiderspruch in der Region bleibt nach wie vor der westliche Imperialismus und sein zionistischer Vorposten. Diesen Kampf können die Völker der Region nur vereinigt gewinnen. Deswegen stehen wir heute, ungeachtet ideologischer und politische Differenzen, für die Souveränität der Islamischen Republik Iran und ihr Recht auf Selbstbestimmung und Selbstverteidigung.

Wir haben uns gestern von einem großen Revolutionären und Kämpfer verabschiedet. Als Palästinenser:innen können wir Ayatollah Khaminein unsere Dankbarkeit für die jahrzehntelange Unterstützung des palästinensischen Widerstands nicht genug zum Ausdruck bringen. Wir werden seiner wie der vielen großen Märtyrer auf diesem langen Weg gedenken. Sein Tod bedeutet für uns mehr Entschlossenheit, diesen Kampf gegen die Feinde der Menschheit fortzusetzen.

Wer tatsächlich für das Recht des iranischen Volks auf Selbstbestimmung, Freiheit und besseres Laben steht, muss daher auch für die Souveränität des iranischen Staates stehen und gegen die westliche Intervention stehen.

Stoppt die imperialistische Aggression!

Es lebe der Widerstand der Völker der Region!

Nieder mit dem Imperialismus,

Nieder mit dem Zionismus, und Hoch die Internationale Solidarität!

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