Montag , 8 Juni 2026
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Tag des Bodens – Tag der Einheit im Kampf gegen die zionistisch-imperialistische Invasion

Der Tag des Bodens bekräftigt zunächst die zentrale Bedeutung des Landes – des Landes Palästinas als geografischen Raum und als Kern des Konflikts mit dem Zionismus. Dieser hat seinen Staat auf palästinensischem Boden durch Vertreibung, Enteignung, Verfolgung und Vernichtung der ursprünglichen Bewohner errichtet. Heute arbeitet er daran, auch den verbliebenen Teil dieses Landes zu verschlingen und die Lebensgrundlagen der Menschen ebenso wie ihre kollektive Existenz zu zerstören, um das dort errichtete Gebilde dauerhaft zu festigen und zu normalisieren.

Zugleich unterstreicht der Tag des Bodens – angesichts der Natur des zionistischen Gebildes und seiner Funktion in der Region – die Einheit des Kampfes der Völker der Region für Befreiung, Souveränität, Entwicklung und die Beseitigung der Folgen des Kolonialismus und seines Erbes.

Die gewaltsame Landnahme Palästinas durch die Zionisten war kein isoliertes Ereignis und keine begrenzte Besetzung eines einzelnen Teils der Region. Sie war vielmehr das Ergebnis eines kolonialen Plans, der mit der Aufteilung der Region und der Abtrennung Palästinas unter dem britischen Mandat begann. Dieses Mandat legte den Grundstein für den zionistischen Staat, der als Vorposten gegen jedes arabische oder regionale Emanzipationsprojekt dienen und als Brückenkopf für die weitere Unterwerfung und Neuordnung der Region im Sinne der Interessen des imperialistischen Zentrums fungieren sollte.

Was wir heute an entfesselter hektischer zionistisch-amerikanischer Aggression gegen die Islamische Republik Iran erleben, ist die Fortsetzung eines totalen Krieges, den das zionistische Gebilde seit zweieinhalb Jahren gegen die gesamte Region führt. Dieser Krieg zielt nicht nur darauf ab, die palästinensische Sache auszulöschen und die kollektive politische Existenz des palästinensischen Volkes zu zerstören, sondern auch darauf, sämtliche Ressourcen und Fähigkeiten der Region zu zerschlagen, die dem zionistischen Expansionsprojekt entgegentreten könnten.

Deshalb erklären wir unmissverständlich unsere prinzipielle und feste Haltung: Wir stehen an der Seite Irans, seiner Regierung und seines Volkes, gegen die imperialistische Anmaßung. Wir sind uns bewusst, dass die Angriffe auf Teheran ein Versuch sind, den Willen des Widerstands zu brechen, der den Ambitionen eines „Groß-Israels“ und der westlich-imperialistischen Herrschaft über die Ressourcen der Region im Wege steht.

Dieses expansive Gebilde, dessen Aggression heute auch den Libanon und Syrien trifft, ist ein Tiel desselben Projekts, das unter dem Vorwand der „Verbreitung der Demokratie“ im Irak und in Libyen Verwüstung angerichtet hat. Es hat den Zentralstaat zerschlagen und in Fragmente verwandelt, die von den reaktionärsten Kräften beherrscht werden – jenen Kräften, die bereit sind, den Interessen des kapitalistischen und kolonialen Zentrums zu dienen.

Am Tag des Bodens erheben wir unsere Stimme laut und klar: Unser Recht auf unser Land verjährt nicht. Wir bekräftigen unser Bewusstsein für die historische Rolle unseres Kampfes im gemeinsamen Ringen der Völker der Region und der Welt gegen Kolonialismus, Imperialismus und Ausbeutung. Ebenso bekräftigen wir unseren Glauben an die Einheit des Kampfes und an das Zusammenwirken der Widerstandskräfte in der Region als Schutzwall gegen „Groß-Israel“ und gegen alle Pläne, die auf die Zerschlagung der Region abzielen.

Der Wille freier Völker ist stärker als jedes Waffenarsenal. Wir werden an unserem Recht auf unser Land festhalten, an unserer Entscheidung für den Widerstand und an unseren Bündnissen mit den Widerstandskräften, die im Lager der Konfrontation stehen – bis der Kolonialismus von unserem Boden vertrieben ist und das Recht unserer Völker auf Selbstbestimmung frei von äußerer Bevormundung gesichert ist.

Es lebe ein freies arabisches Palästina, und Ruhm allen Kräften des Widerstands im Angesicht von Arroganz und Tyrannei.

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