Am Dienstag, dem 4. August, wurde gegen 11 Uhr der palästinensische Protestcamp im Votivpark von Zionisten angegriffen. Der 62-jährige Palästinenser Atef K. wurde von hinten mit einem Schlagstock attackiert und erlitt schwere Kopfverletzungen.
Augenzeugen berichten von drei jungen Männern, schätzungsweise in ihren Zwanzigern. Einer von ihnen, vollbärtig, schwarz gekleidet und trug eine Kippa, überraschte Atef K. von hinten mit einem Schlagstock mit metallischem Ende und schlug ihm gegen die Schläfe, bevor er gemeinsam mit seinen Begleitern in Richtung Innenstadt flüchtete. Die Polizei ermittelt. Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Dieser Vorfall stellt eine neue Eskalationsstufe dar und darf keinesfalls als bloße kriminelle Einzeltat betrachtet werden.e Unabhängig davon, ob die Täter Wiener Zionisten oder israelische Urlauber waren, sendet dieser Angriff jüdischer Fanatiker auf Palästinenser am helllichten Tag eine klare Botschaft: Wir sind da und wir können es uns leisten!
Dass die Täter offenbar glauben, sich ein solches Verhalten leisten zu können, ist das Ergebnis eines Systems, das ihnen nicht nur diesen Eindruck vermittelt, sondern ihnen auch die entsprechenden Möglichkeiten eröffnet.
Vom Verbot der doppelten Staatsbürgerschaft ausgenommen, besitzen viele zugleich die israelische Staatsbürgerschaft und dienen auch in der israelischen Armee, die in genozidale Handlungen verwickelt ist. In den besetzten Gebieten sind sie Siedler, die es gewohnt sind, Araber meist ungestraft und unter dem Schutz eben jener Armee anzugreifen. Im Urlaub – oder nach ihrer Rückkehr nach Wien – fühlen sie sich offenbar berechtigt, auch hier mit Schlagstöcken auf Araber loszugehen.
Wir sind sicher, dass dies nicht das „jüdische Leben“ ist, das die österreichische Regierung – manchmal auch auf Kosten unserer Grundrechte – fördern möchte. Es ist bereits bedenklich, dass einst eine Maßgebende Person der IKG öffentlich dazu anstiftete, einen israelischen Friedensaktivisten mit faulen Eiern zu bewerfen. Sollen wir dann davon ausgehen, dass wir es nun mit jüngeren und gewaltbereiteren Versionen dieses Leitbilds zu tun haben? Bekommen wir eine Wiener Version der faschistischen Ligue de Défense Juive? Wird Österreich dank strukturellem Rassismus, Islamfeindlichkeit sowie der einseitigen Politik dieser Regierung zu einem neuen Israel, in dem solche Verbrechen ungestraft begangen werden können?
Wir fordern eine lückenlose Aufklärung dieses Angriffs sowie klare Maßnahmen gegen Institutionen, die zionistischen Radikalismus fördern.
Kein Fußbreit dem Faschismus – weder in Palästina noch in Österreich!
نادي فلسطين العربي APC
Liebes Team,
Wir schliessen uns Euren Forderungen an ind erklären ins solidarisch mit der palästinensischen Community und der Community, die für ein freies und demokratisches Palästina kämpft.
Herzlichen Dank für Euren Mut
Nicole
Liebes Team,
Wir schliessen uns Euren Forderungen an und erklären uns solidarisch mit der palästinensischen Community und der Community, die für ein freies und demokratisches Palästina kämpft.
Herzlichen Dank für Euren Mut
Nicole
Je mehr die Ziofaschisten sich international isolieren, umso aggressiver werden sie auch international aggressiv auftreten. Bei einem nächsten Palästina-Protestcamp muss dieses rund um die Uhr mit mehreren AktivistInnen besetzt sein! Mit Soli-Grüßen, Franz